Suche
     
 
Drucken |  Empfehlen  |  Favoriten
   
 
 
 
 
 
 

 
zur Übersicht

Spielzeug aus China: Die Kontrollkampagne an der Grenze wurde abgeschlossen

 

Als Reaktion auf die gehäuften Meldungen über nicht-konforme Spielzeuge in Amerika und einigen EU-Ländern sowie auf die verschiedenen Produkterückrufe hat das Bundesamt für Gesundheit im August eine Untersuchungskampagne am Zoll angeordnet. Die Resultate liegen nun vor. Der überwiegende Teil der Proben war konform. Die Gesundheitsbehörden werden aber die Sicherheit von Spielzeug weiter im Auge behalten.

Die Kontrollkampagne am Zoll sollte einen Überblick über die Lage in der Schweiz verschaffen. So wurden die am Zoll eingehenden Spielzeuge während 10 Tagen umfassend (d.h. u.a. auf ihre Brennbarkeit, die physikalischen Eigenschaften, den Bleigehalt, Weichmacher und andere chemischen Stoffe) geprüft. Die kantonalen Laboratorien von Bern, Basel Landschaft und Zürich analysierten 120 Proben. Untersucht wurden vorwiegend Spielwaren aus Kunststoff mit Herkunft China. Was ihren Bleigehalt anbelangt, waren alle untersuchten Produkte konform. Drei Spielzeuge enthielten unerlaubte Phthalate (Weichmacher), welche allerdings keine akute Gesundheitsgefährdung darstellen. 12 Spielzeuge verfügten über ungenügende Warnhinweise. Bei diesen Produkten werden die nötigen Vollzugsmassnahmen eingeleitet.

Die Ergebnisse der Untersuchungskampagne sind besser ausgefallen als erwartet, entsprechen aber solch allgemein gehaltenen Messkampagnen. Die Gesundheitsbehörden werden die Spielzeuge im Auge behalten. Sie bleiben Bestandteil von jährlichen Schwerpunktskampagnen und gezielten Stichproben. Die Hauptverantwortung tragen allerdings die Hersteller, Importeure und der Handel: sie müssen ihre Verantwortung im Rahmen des Gesetzes weiterhin wahrnehmen und dafür sorgen, dass die Produkte sicher sind, die sie auf den Markt bringen. Unabhängig davon, in welchen Ländern die Spielzeuge produziert werden, müssen sie den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die Hersteller und die Importeure müssen eine Konformitätserklärung vorlegen können, welche bestätigt, dass die Produkte konform sind. Das BAG hat die Kantonschemiker aufgefordert, vermehrt Inspektionen durchzuführen, die Einhaltung der Selbstkontrolle zu überprüfen und die Konformitätserklärungen anzufordern

 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
HandelSchweiz veröffentlicht Artikel zum Produktesicherheitsgesetz
3. Auflage des Kommentars zum Produktehaftpflichtgesetz (PrHG)
Veröffentlichung zum Thema Warn- und Sicherheitshinweise
Zwei Vorträge zum Thema Produktesicherheit
Vereinigtes Königreich – Allergie auslösende Haarfarbe ist nicht fehlerhaft
 
 
CE-Kennzeichnung und Risikobeurteilung (2 Tage)
Vertragsrecht für das technische Management/AGB
Qualitätssicherungsvereinbarungen
Produktehaftung
Produktesicherheitsgesetz