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Europäische Gerichtshof für Menschenrechte: Schweiz verletzt Rechte von Asbestgeschädigten

 

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am 11.04.2014 entschieden, dass das schweizerische Haftungsrecht mit seiner kurzen 10jährigen Verjährungsfrist für Personenschäden gegen ein faires Verfahren gemäss Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verstosse. Es ging um die Klage von Hinterbliebenen eines 2005 verstorbenen Asbestgeschädigten, die wegen Verjährung zuletzt vom Bundesgericht abgelehnt wurde. Der EGMR ist der Auffassung, dass die absolute zehnjährige Verjährungsfrist zwar der Rechtssicherheit diene, aber aufgrund der jahrzehntelangen Latenzzeit von asbestbedingten Krankheiten zum Zeitpunkt der Diagnose der Krankheit stets abgelaufen sei. Asbestgeschädigten werde auf diese Weise von vornherein die Möglichkeit genommen, ihre Forderungen gerichtlich durchzusetzen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Urteil Howard Moor et. autres c. Suisse kann unter http://hudoc.echr.coe.int eingesehen werden.

 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
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