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Deutschland: Haftung des Netzbetreibers für Überspannungsschäden

 

Mit Urteil vom 25.02.3014 hat der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) die Gefährdungshaftung des Netzbetreibers bejaht und erstmals entschieden, dass Netzbetreiber allein wegen der Transformation des Stroms auf die Niederspannungsebene der Anschlussnutzer als Hersteller des Produkts Elektrizität anzusehen sind und demgemäss für Überspannungsschäden verschuldensunabhängig nach dem deutschen Produkthaftungsgesetz haften, und zwar unabhängig davon, ob im konkreten Fall gerade ein Fehler der Transformation oder ein anderer Fehler, hier der unvorhersehbare, zufällige Ausfall beider PEN-Leiter, schadenursächlich war (BGH, Az.: VI ZR 144/13).

 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
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